Heimat – und Museumsverein Weißenhorn e.V. 1908

Mitgliederversammlung 2021

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Saal des Christophorushauses Weißenhorn, Bahnhofstrasse 11a

Beginn 19 Uhr

Anwesend: 38 Mitglieder, davon ein Nichtmitglied. Siehe Listen im Anhang

Top 1: Bericht des Vorsitzenden – Gedenken

Der Vorsitzende Ulrich Hoffmann begrüßt die Versammlung, darunter besonders die anwesenden Stadträte und bittet der Toten und Erkrankten zu gedenken. Dank an Stadtpfarrer Lothar Hartmann für die Nutzung der Räumlichkeit.

Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren des Bachenen- Projekts Johanna Klasen, Dr.Yvonne Schülke, Anita Konrad et alii. Es hat eine sommerliche Kutschfahrt um Weißenhorn als Dank stattgefunden.

Bedauerlich ist, dass wegen der Pandemie weitgehend alle Museumsaktivitäten wie Museumstag, Ausflug, Biergartenbesuch und Weihnachtsmarkt ausfallen mussten und daher weniger Begegnungen stattfanden.

Auch die Reise nach Venedig aus Anlass des Jubiläums von „Franz Martin Kuen“ konnte wegen Corona nicht durchgeführt werden.

Der „Kuen - Preis“ konnte letztes Jahr nur unter Verschluss stattfinden. Im kommenden Jahr soll er erst im Herbst vergeben werden.

Eine „neue Form von Bildungsarbeit mit etlichen Stadtführungen und Themenführungen“ in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung machten dennoch Begegnungen möglich und wurden sehr gut angenommen. Ein Dank geht an Paul Silberbauer, Anita Konrad, Dr. Kunze.

Erstmalig wird heuer ein Musik- Preis vergeben. Siehe Top 6.

„Enorm viel zu tun“ gab es in den letzten Monaten, was Umbau und Ausbau des Museums anbelangt. Ein großer Dank geht an den Stadtrat, der geschlossen hinter dem Projekt steht.

Dr. Kunze hat dem Vorstand und Beirat die Pläne bereits ausführlich unterbreitet. Am 5. November wird der Museumsleiter, Interessierten die Umgestaltung eingehend erläutern. (Ankündigung im Stadtanzeiger, Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt, Anmeldung erforderlich, 15 Uhr Treffunkt am Alten Rathaus). Bei Bedarf wird ein zweiter Termin angeboten.

Das Programm der Kringel -Werkstatt kann derzeit nicht angeboten werden, da es noch an Räumen fehlt. Siehe Ausführungen von Corinna Ihle Top 7.

Ulrich Hoffmann bedankt sich für die „sehr intensive Depotarbeit“ und erteilt „großen Dank und großes Lob an alle freiwilligen Helfer, die sofort und mit Elan zur Stelle sind“.

Sein Dank geht auch an die Vorstandschaft und den Beirat für die sehr angenehme Zusammenarbeit.

Top 2: Bericht der Schriftführerin

Die Protokolle der letztjährigen Mitgliederversammlung von Oktober und der beiden offiziellen Vorstands – und Beiratssitzungen von Februar und Juni 2021 liegen zur Einsicht bereit, so Andrea Husmann-Sparwasser

Top 3: Bericht der Kassiererin

Johanna Klasen verliest ausführlich den Kassenbericht. Siehe Anhang.

Die – wie erwartet - hohe Ausgabe für die Fertigstellung des Kuen-Buches schlug zu Buche und „hat die Jahresbilanz nach unten gezogen“.

Zum Jahresabschluss waren 291 Mitglieder registriert. Zwei Beitritte, vierzehn Austritte, davon acht Kündigungen und sechs Todesfälle sind verzeichnet.

Der Vorsitzende bedankt sich sehr herzlich bei Johanna Klasen, die auch das Postfach betreut.

Top 4: Bericht des Kassenprüfers

Alfred Hass und Franz Xaver Mayershofer hatten am 28. Mai 2021 die Unterlagen geprüft. Buchführung und Jahresrechnungen sind „nahezu lückenlos, vollständig belegt, ordnungsgemäß geführt und zuverlässig verwaltet“.

Alfred Haas bescheinigt Johanna Klasen eine „vorbildliche Arbeit“ und erbittet die Entlastung der Kassiererin. Dank und Applaus

Top 5: Entlastung der Kassiererin und der Vorstandschaft

Einstimmig entlastet

Top 6: Abteilung Kunst - Kultur- Literatur – Musik

Ute Sagawa berichtet von den Vorbereitungen zum „Wilfried Hiller Jugend – Musikpreis“, der vom Heimat - und Museumsverein Weißenhorn in Kooperation mit der Musikschule Weißenhorn/Pfaffenhofen und dem Festival „Weißenhorn Klassik“ veranstaltet wird. Das Preisträgerkonzert für die Instrumente Klavier, Gitarre, Holz -, Blechblas - und Streichinstrumente findet am 14.11. im Weißenhorner Rathaussaal statt. Wilfried Hiller wird anwesend sein. Eintrittskarten gibt es über Internet.

Top 7: Bericht des Museumsleiters - Stand der Arbeiten und Planungen im Museum

Das „schönstes Ereignis im letzten Museumsjahr und langersehnte Ziel“ ist die Fertigstellung des Kuen Buches, so Dr. Kunze und er bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Verlag. Es gab eine Förderung der Bayerischen Kulturstiftung.

Im Jahrbuch wird nochmals eine Veröffentlichung zu Kuen erscheinen. Ansonsten hat sich „wenig Vorzeigbares ereignet“, sagt der Museumsleiter, da fast alle sonst angebotenen Museumsveranstaltungen nicht stattfinden konnten.

Dr. Kunze lädt zur Begehung der Museumsräumlichkeiten am 5. November ein, bei der die inhaltliche Gestaltung und der Museumsumbau anhand von Plänen anschaulich dargestellt werden.

Ein herzlicher Dank geht an Stefanie Warkus, die nach dem Weggang von Dr. Yvonne Schülke interimsweise die Leitung des Depots übernommen hat und begrüßt den neuen Depotleiter Daniel Immerz MA.

Dr. Kunze gibt das Wort an Stefanie Warkus.  Diese berichtet, dass aktuell 12294 Objekte von geschätzt 28000 Objekten erfasst sind. 21800 Fotos sind eingestellt, davon 7500 erstellt. Etwa 90 Objekte pro Woche werden fertig erfasst. Sie lobt die aktive Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder und die regelmäßige Hilfe von Mitarbeitern des Bauhofes.

Ein Teil der Bodensanierung im Depot ist abgeschlossen.

Stefanie Warkus berichtet von der Fertigstellung eines Restaurierungsobjekt, einer Madonna aus der Pfarrkirche.

Dr. Kunze sagt, es ist „eine große Herausforderung, das Depot zu bändigen“. Es bedarf eines Sammlungskonzeptes, um die Objekte ordentlich erhalten zu können und auch die Reinigung des Depots gewährleisten zu können. Was geschieht mit Dubletten?

Man werde die Sammlung qualifizieren und sich von Objekten trennen, um den guten Zustand der Sammlung auf Dauer lebensfähig zu halten. „Das ist eine heikle Arbeit“ und wird im Einvernehmen mit Vorstand und Beirat geschehen.

Derzeit gibt es das Zwischenlager im ehemaligen Feneberg, im Klärwerk und im Eschach. Mittelfristig werde man weitere Depoträume finden müssen.

Die Graphische Sammlung ist momentan im Stadtarchiv untergebracht. Dies kann aber nur eine Notlösung sein.

Dr. Kunze berichtet, dass die Neugestaltung des Museums „in zwei Bahnen“ verläuft – zum einen die architektonische Gestaltung und zum anderen die Neukonzeption der Ausstellung.  Dabei gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Stadtbaumeisterin Claudia Graf-Rembold sehr gut und man könne sich „einwandfrei aufeinander verlassen“.

Eine Fülle von Plänen und etliche technische Probleme bestimmen derzeit die Museumsarbeit, sagt der Museumsleiter. Man arbeite mit Fachplanern aus Kempten, die auch schon an den Weißenhorner Schlössern gewirkt hatten, mit Planern aus Südtirol und dem Hauptplaner in Augsburg eng zusammen und spreche sich regelmäßig auch in Videokonferenzen ab.

Dr. Kunze berichtet, dass sich vier Büros auf die Ausschreibung für die inhaltliche Neugestaltung beworben hatten. Favorisiert wurde letztendlich das renommierte Büro Thöner von Wolffersdorf aus Augsburg, das den Zuschlag erhalten hatte.

Als „erstes sinnvoll und isoliert anzugehen“ ist die Dächer- Sanierung, sagt die Stadtbaumeisterin Graf-Rembold. Dazu wurden Fördermittel abgerufen. Sie berichtet ausführlich über die derzeitigen Arbeiten im Inneren und an der Fassade des Vorturmes.

Bürgermeister Dr. Fendt unterstützt das Museumsprojekt, das „nun nicht mehr zu stoppen ist“, und die Beschlüsse im Stadtrat sind nahezu einstimmig gefasst, so Claudia Graf-Rembold.

Die Fördergelder der Regierung sind bis zum Jahr 2025 genehmigt; eventuell sind Extrafördermittel möglich. Eine Projektprüfung steht demnächst an.

Der Grundgedanke der Neukonzeption ist, die „Geschichten einer Fuggerstadt“ in einem imaginären Stadtrundgang zu vermitteln. Dabei soll das Gestern mit dem Heute verbunden werden.  „Unser Schmuckstück, die guterhaltene Altstadt soll ins Museum geholt werden“, erklärt Dr. Kunze.

Das zukünftige Museum wird kleiner sein mit weniger Fläche im Erdgeschoss aber mit multifunktionalen Räumen und größeren Wechsel- und Semiwechselausstellungsflächen. Es sollen regelmäßig eigene Sammlungsbestände aus dem Depot gezeigt werden, damit das Museum auch für das heimische Publikum immer wieder attraktiv bleibt.

Auf die Frage, wann mit der Fertigstellung zu rechnen ist, antwortet der Museumsleiter, es gibt ein Zeitfenster. Da die Zeitschiene auch von der Förderung abhängig ist, werde man sich öffentlich nicht mit einem Termin festlegen.

Von Seiten des Denkmalschutzes sind alle Positionen abgeklärt, dokumentiert und festgelegt. Das spart Zeit und ist eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit, sagt Dr. Kunze.

Ulrich Hoffmann bedankt sich herzlich bei Claudia Graf-Rembold, Dr. Kunze und Stefanie Warkus. Applaus!

Corinna Ihle von der Kringel - Werkstatt berichtet, dass die Arbeit mit Kindern vom Museumsumbau und durch Corona stark betroffen ist. Bedauerlich, dass letztes Jahr nur drei Kurse durchgeführt werden konnten, denn „die Kinder warten und der Bedarf ist da“.

Museumspädagogische Kurse sollten möglichst bald wieder und mit Blick auch auf die zukünftige Museumsarbeit abgehalten werden.

Als Übergangslösung können für eine geringe Miete zwei Räume im ehemaligen Gasthof Lamm belegt werden. Wer übernimmt die Miete? Stadt? Verein? Zuschuss über die Jugendförderungsmittel?

Ulrich Hoffmann bedankt sich bei allen Mitgestaltern der Werkstatt.

Top 8: Aktuelles zu Franz Martin Kuen

Das „langersehnte“ Kuen-Buch liegt gebunden vor und kann über den Handel und über den Verein erworben werden.

Die Reise zum Thema Kuen – Tiepolo nach Venedig unter der Führung von Dr. Matthias Kunze und Ulrich Hoffmann ist für Frühjahr 2023 vorgesehen.

Top 9: Bachenen – Projekt

Johanna Klasen berichtet von dem Bachenen – Projekt mit neuen Ideen zum Thema „Mobilität“ und bittet um Mithilfe beim Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt vom 2. bis 5. Dezember. Anita Konrad kümmert sich um die Reservierung des Standes.

Top 10: Vorsichtiger Ausblick auf die letzten Monate 2021 und auf 2022

Siehe oben

Top 11: Sonstiges

Keine Punkte

Top 12: Wünsche und Anträge

Es sind keine Anträge und Wünsche eingegangen.

Ende 20:35 Uhr

Andrea Husmann-Sparwasser                                              Ulrich Hoffmann

Schriftführerin                                                                         1. Vorsitzender


Heimat – und Museumsverein Weißenhorn 1908 e.V.

Vorstands- und Beiratssitzung                                      

Montag, 12. Oktober 2020

Weißenhorn, Altes Rathaus, Kirchplatz

Beginn 18 Uhr                                                                                                                                                          

Anwesend: Ulrich Hoffmann, Andrea Husmann-Sparwasser, Claudia Graf-Rembold, Johanna Klasen, Anita Konrad, Dr. Matthias Kunze, Ute Sagawa, Helmut Schuler, Norbert Riggenmann

Entschuldigt: Johannes Amann, Lothar Hartmann, Monikas Göbel, Burkhard Günther, Thomas Schulz, Nicola Spies, Gundula Strasser, Werner Weiss

Top 1: Bericht des Vorsitzenden und des Museumleiters

Museumsleiter Dr. Kunze verteilt den Flyer des Anton H. Konrad Verlags zu der Veröffentlichung des Buches „Franz Martin Kuen 1719-1771“ (Hrsg. Dr. Matthias Kunze und Ulrich Hoffmann) und bietet ein Ticket zum freien Eintritt in die Bayerischen Landesausstellung 2020 in Friedberg an.

Die Pläne zur Umgestaltung des Museums finden seitens des Stadtrates gute Unterstützung.

Ulrich Hoffmann berichtet über den Stand der Museumserweiterung. Ein Dank geht an Museumsleiter Dr. Mathias Kunze und Claudia Graf- Rembold vom Bauamt, die die Hauptarbeit mit der Erweiterung und der Konzeption haben. Soviel darf schon gesagt werden; es wird keinen gläsernen Aufzug im Innenhof und keinen gläsernen Übergang im zweiten Stockwerk geben.

Es wird keine gravierenden Veränderungen in der Raumaufteilung geben. Die Räume bleiben im Großen und Ganzen bestehen, so der Museumsleiter (Frage von Anita Konrad)

Dr. Kunze erörtert die Vergabe der Architekten zur Erweiterung und Umbau des Museums. Es fehlt noch der finale Abschlussbericht, der vom Stadtrat genehmigt werden muss. Favorisiert sind die Pläne eines Büros aus Augsburg „mit sehr interessanten Ideen“, die vom Denkmalamt und von der Landesstelle der nichtstaatlichen Museen unterstützt werden.

Als Nächstes steht die Vergabe der musealen Gestaltung der Dauerausstellung an. Fünf Designerbüros stellen bis Weihnachten ihre Konzepte vor.

Der Museumsleiter berichtet über die zurückliegenden Jubiläumsausstellungen (550 Jahre Spitalstiftung, 150 Jahre Feuerwehr). Die Wanderausstellung „Mein erster Schultag“ konnte wegen der Corona- Pandemie nicht gezeigt werden und ist im Depot eingelagert.

An der Mitgliederversammlung werden Dr. Yvonne Schülke und Stefanie Warkus detaillierte Ausführungen über die Arbeiten im Depot, über die Inventarisierung und die mediale Arbeit geben.

Ulrich Hoffmann erläutert verschiedene Aktivitäten der Katholischen Erwachsenenbildung zum Thema „Kuen“. Zwei Stadtgänge zum Thema „Spital“ waren sehr gut besucht.

Vorträge und Stadtgänge sollen auch weiterhin angeboten werden, um dem Bildungsauftrag des Museums auch während der Schließungsphase gerecht zu werden.

Top 2: Thema, Zeitraum und Ort Franz- Martin-Kuen-Preis 2020

Der Franz- Martin -Kuen- Preis soll wegen der Corona-Pandemie erst im Sommer 2020 anberaumt werden. (Ausstellung im Treppenhaus des neuen Rathauses).

Die Versammlung macht diverse Vorschläge und einigt sich auf den Titel der Ausstellung „Gesichtsverlust“.

Ob das Kuen Buch dieses Jahr noch gedruckt werden kann und als Weihnachtspräsent vergeben werden kann, ist noch unklar.

Top 3: Zwischenstand und Aussichten Bachenen-Projekt

Johanna Klasen berichtet über das Bastelprojekt „Bachenen“, an dem sich einige Helfer beteiligen. Die Frage ist, wo könnten die Basteleien unter Einhaltung der erforderlichen Hygienekonzepte veräußert werden, denn der Weihnachtsmarkt wird dieses Jahr nicht stattfinden? Am Samstagsmarkt? Unter den Arcaden des Alten Rathauses? Auf einer Veranstaltung am 12. Dezember im Kolleg?

Dr. Kunze erfragt, wie die Einnahmen steuerlich bedenkenlos verbucht werden können. Johanna Klasen erklärt, welche Möglichkeiten der Verein hat.

Top 4: Neujahrskonzert und weitere Überlegungen aus der Abteilung KUKuLiMU

Das Neujahrskonzert „La donna e mobile“ ist für den 23. Januar 2020 in der Stadthalle anberaumt, so Ute Sagawa. Es kann mit etwa 100 Besuchern durchgeführt werden. Sie bittet um Mithilfe bei der Bewirtung.

Ein Musikwettbewerb mit lokalen Schülern in Zusammenarbeit mit der Musikschule Weißenhorn wird vielleicht erst im Jahr 2022 stattfinden.

Im Frühsommer ist ein Kinderkonzert zum Jubiläum von Herrn Hiller, eines Schülers von Carl Orff, in Zusammenarbeit mit der „Kringel- Werkstatt“ geplant.

Top 5: Aufrechterhaltung des Minijobs von Claudia Graf-Rembold

Da momentan der museumspädagogische Dienst wegen der Pandemie nicht wie gewünscht durchgeführt werden kann, wird der Vertrag von Claudia Graf-Rembold zum nächstmöglichen Termin vorerst stillgelegt.

Top 6: Vorsichtiger Ausblick auf die kommenden Monate 2021

Zur Mitgliederversammlung am 15. Oktober gab es erfreulich viele Anmeldungen. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt, derzeit sind es 32 Anmeldungen.

Anfang November geht die Einladung zum „Kuen Preis 2021“ heraus.

Der Jahresbrief wird Mitte Dezember verschickt. Bitte um Beiträge!

Am 23. Januar findet das Neujahrskonzert von KuKuLiMu statt.

Die Reise nach Venedig zum Thema „Kuen“ wird auf 2022 verschoben.

Museumsausflug und Museumsnachmittag sind angedacht, aber derzeit nicht planbar.

Das Weihnachtessen kann dieses Jahr nicht stattfinden.

Es ist zu überlegen, welche Weihnachtspräsente ausgegeben werden.

Nach der Mitgliederversammlung soll ein Pressegespräch anberaumt werden.

Top 7: Sonstiges

Johanna Klasen hat eine Anfrage eines Buchhändlers zur Preisbindung des Sailerbandes.

Wegen der erhöhten Versandkosten sei der Verkaufserlös zu gering.

Ulrich Hoffmann, Dr. Matthias Kunze und Johann Klasen werden sich dazu besprechen.

Ende 19.40 Uhr

Andrea Husmann-Sparwasser                                                     Ulrich Hoffmann     

Schriftführerin                                                                                1. Vorsitzender

550 Jahre Heilig-Geist-Spitalstiftung Weißenhorn

 

Am Abend vor Fronleichnam 1470 hat der Ulmer Priester und Bürger Peter Arnold das Heilig-Geist-Spital in Weißenhorn gestiftet. Aus dieser Stiftung ging 500 Jahre später die heutige Kreisspitalstiftung hervor, die in Weißenhorn die Stiftungsklinik betreibt.

Anlässlich dieses Jubiläums hatten das Heimatmuseum, der Heimat- und Museumsverein und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Neu-Ulm zu einem Spaziergang durch das alte Weißenhorn eingeladen. Wegen des großen Interesses und der Corona-bedingten Einschränkungen wiederholen wir nun die Veranstaltung. Der Weg wird uns zu den Orten führen, an denen im Mittelalter und der frühen Neuzeit für Kranke, Alte, Arme und Waisen gesorgt wurde. Erläuterungen geben Burkhard Günther, Dr.Matthias Kunze und Ulrich Hoffmann. Wir starten um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen müssen wir die Zahl der Gäste auf 10 begrenzen. Wir bitten um Anmeldung unter Tel. 84111 oder e-mail: museumsver-waltung@weissenhorn.de

Zeit: Donnerstag, 27. August, 18 Uhr

Ort: Heilig-Geist-Kirche, Weißenhorn

Bitte denken Sie an die bekannten Vorbeugemaßnahmen: Mindestabstand, Mund-/Nasenschutz in Innenräumen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Zum Internationalen Museumstag am 17.Mai haben wir vier wunderbare Filme zu den Weißenhorner Museumsschätzen vorbereitet. Ihr findet sie unter folgendem Link:

https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/heimatmuseum/aktuell/


„Ein sinnloses sechsjähriges Morden und Zerstören hat seinen Abschluß gefunden“.

Am 26. April 1945 schrieb Schwester Alfonsa Forster diese Worte in ihre Chronik der Mädchenfortbildungsschule Weißenhorn. Auszüge daraus wurden bei einer kleinen Gedenkfeier vorgetragen, die leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit zur Erinnerung an das Kriegsende 1945 am 25. April in der Stadtpfarrkirche ausgerichtet wurde. Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung eines Bombensplitters an das Heimatmuseum, der die zerstörerischen Kriegsereignisse in Weißenhorn symbolisiert. Er war bis jetzt im Besitz der Pfarrkirchenstiftung und wird im neu gestalteten Museum ausgestellt werden. Wir danken Pfarrer Lother Hartmann und Kirchenpfleger Alfred Haas für diese schöne Geste. Zeitgleich wurden wie vor 75 Jahren an vielen öffentlichen und privaten Gebäuden im Stadtgebiet weiße Fahnen als Zeichen für ein mutiges Zusammenstehen gehisst. Wir danken allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.

Abb. 1

Von l. nach r.: Lothar Hartmann, Alfred Haas, Ulrich Hoffmann und Matthias Kunze bei der Überreichung des Erinnerungsstücks. Foto: Helmut Schuler

Abb. 2

Splitter vom Bombenangriff auf Weißenhorn am 13. September 1944. Foto: Heimatmuseum


Aufruf im Gedenken an das Ende des

Zweiten Weltkriegs in Weißenhorn

 

Am 25. April 1945 wurde auf dem Turm der Stadtpfarrkirche als Zeichen der Kapitulation die weiße Fahne gehisst.

Diese wagemutige Aktion verhinderte im letzten Augenblick die Zerstörung von Weißenhorn.

Am Tag darauf marschierten amerikanische Truppen kampflos in der Stadt ein. Damit war der Krieg in Weißenhorn beendet.

Zum Gedenken daran wird am 25. April wie vor 75 Jahren eine Weiße Fahne aus dem Turm der Weißenhorner Stadtpfarrkirche gehängt.

Wir rufen die Weißenhornerinnen und Weißenhorner auf, am 25.April – wie vor 75 Jahren – weiße Tücher, Fahnen, Bettlaken aus den Fenstern zu hängen und damit ein Zeichen zu setzen dafür,

  • dass      wir mutig zusammenstehen – keine und keiner soll ausgegrenzt sein
  • dass      wir mutig uns für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen – Rassismus,      Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz
  • dass wir mutig für eine gute Zukunft unserer      Stadt in einer intakten Umwelt eintreten

Heimat- und Museumsverein Weißenhorn und Umgebung 1908 e.V.
Ulrich Hoffmann, Vorsitzender
 Weißenhorner Heimatmuseum
 Dr. Matthias Kunze, Museumsleiter

 

mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Matthias Kunze               Ulrich Hoffmann

(Museumsleiter)                   (1. Vorstand des Heimat-

                                        und Museumsvereins)

Wir freuen uns sehr, dass das Weißenhorner Heimatmuseum in der durch die Corona-Pandemie geprägten Krisensituation großzügige Unterstützung von der Ernst von Siemens Kunststiftung erhält. Eines der wichtigsten Objekte zur Fuggergeschichte in Weißenhorn wird restauriert. Es handelt sich um das Messgewand, das aus dem ehemaligen Brautkleid der Gräfin Euphemia Fugger von Kirchberg Weißenhorn (1763-1835) gefertigt wurde.      

Die Weißenhorner Pfarrgeistlichen haben das Messgewand stets an Hochzeitsmessen getragen. Euphemia war die letzte Gräfin aus dem Hause Fugger, die in Weißenhorn residierte. Sie genoss hier große Beliebtheit, da sie sich zum Beispiel in den napoleonischen Kriegen schützend vor die Stadt gestellt und so vor der Zerstörung bewahrt hatte. Daher gilt das Messgewand als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern.

Die dringend notwendige Restaurierung des Gewandes wird der Textilrestaurator Ralf Schmitt vornehmen.     

Wir freuen uns und danken dafür, dass die Ernst von Siemens Kunststiftung sich bereit erklärt hat, die Kosten der Restaurierung zu übernehmen, und damit den Erhalt dieses stadtgeschichtlich bedeutsamen Objektes zu sichern.     

Fotos 1 Messgewand, Foto 2 Detail Messgewand, Foto 3 Euphemia Fugger, Foto 4 Textilrestaurator Ralf Schmitt     

Heimatmuseum Weißenhorn    

Objekt des Monats      

Was ist ein „Steafa“?     

   

Das fragt man sich, wenn man eine Zeichnung von Anton Bischof (1877-1962) im Heimatmuseum zur Hand nimmt. Auf der steht geschrieben: „Weissenhorner Jugend auf Steafschlitten“. Sie zeigt wie in den 1940er Jahren Schlitten gefahren wurde: besser „geschoben“. Denn ein „Steafa“ ist ein „Schieber“, also handelt es sich um einen SCHIEBESCHLITTEN: ein einfacher, flacher Schlitten aus zwei Kufen bestehend, der mit Brettern zusammengenagelt ist. Im Hintergrund ist der obere Teil des Unteren Tores zu erkennen. Das Schlittenfahren sieht ein bisschen aus wie Stand Up Paddling auf dem Schnee nur, dass die Kinder den Stab zwischen den Beinen wie bei einem Steckenpferd führen, um sich am Boden anzuschieben bzw. abzudrücken. Claudia Rieger, Anita Konrad, Helmut Schuler und Mini Einfalt suchten alle nach

dem vergessen geglaubten Begriff und fanden die Erklärung bei einem 75-Jährigen, dessen Großmutter in Hegelhofen wohnte und immer dann, wenn jemand etwas geschoben hat, sagte: „Dös isch a Steafer“. Herzlichen Dank für die Auflösung.    

 


Passend zur Jahreszeit inventarisieren wir gemeinsam die Krippensammlung. Neben Krippen aus dem 19. bis 20. Jahrhundert aus Holz, Ton und Gips finden sich auch handkolorierte Papierkrippen. Die Schafe und der Elefant stammen aus der so genannten Weißenhorner ‚Barockkrippe‘, die nach Vorbildern des 18. Jahrhunderts Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Wir danken ganz herzlich Anita Konrad, Helmut Schuler, Claudia Rieger für die tatkräftige und engagierte ehrenamtliche Mithilfe und freuen uns sehr Frau Drissner im Inventarisationsteam begrüßen zu dürfen.    












Passion, Geduld und Akribie: Ein großes Dankeschön für so viel ehrenamtliches Engagement! Anita Konrad und Helmut Schuler haben die Eingangsbücher und Eingangslisten des Heimatmuseums Weißenhorn transkribiert, d.h. sie haben die in altdeutscher Handschrift bzw. in Sütterlin verfassten Bücher abgeschrieben. Diese liegen nun in Abschrift, Ausdruck und als Digitalisat vor und dienen als Grundlage für die Inventarisation. Helmut Schuler hält das originale Eingangsbuch von 1908-1933 in seinen Händen; Anita Konrad die 302 Seiten umfassende Abschrift. Auch die handschriftlichen Protokollbücher des Heimat- und Museumsvereins sind von Anita Konrad, Helmut Schuler und dem Ehepaar Spitzberg transkribiert und dienen ebenfalls als Grundlage der Inventarisation. Herzlichen Dank für diese so hilfreiche Unterstützung!

In Zahlen:

Rund 800 Seiten Transkription

Rund 2.000 Seiten Digitalisate


NEU:

Auf der Seite "Impressum" ffindet sich unsere Datenschutzverordnung - bitte beachten!


  Unglaublich! Über 1.200 Münzen hat Peter Kling im Zuge der Depotsanierung seit November 2018 gesichtet, sortiert, geordnet und bestimmt. 1.200 !!! Und das ganze ehrenamtlich. Ein großes Dankeschön für

Einführungsrede in die Franz-Martin-

diese großartige Unterstützung!


Kommende Veranstaltungen -

siehe auch "Aktuelles"


Ab sofort finden sich unter der Rubrik "Aktuelles" die jeweils aktuellen Protokolle von Mitgliederversammlung, Beirat und Vorstand, sowie aktuelle Hinweise.

Zudem hat die Mitgliederversammlung die Einrichtung einer e-mail-Liste beschlossen, durch die interessierte Vereinsmitglieder direkt über Aktuelles aus dem Verein und den Verein betreffende Nachrichten aus der Stadt informiert werden. Wenn Sie nicht bei der Mitgliederversammlung waren, aber gerne in diese Liste aufgenommen werden wollen, dann melden Sie sich bitte gerne bei uns an!